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VERÖFFENTLICHUNG IM DEUTSCHEN ÄRZTEBLATT

MDS weist Kritik an Prüfpraxis des MDK zurück

Essen, 07. September 2005

Unter dem Titel „Rambøll-Gutachten/ Datenbasis noch unbefriedigend - Empfehlungen an die Politik“ veröffentlichte das Deutsche Ärzteblatt am 29. August einen Artikel, in dem die Autoren die Prüfpraxis des MDK als eine der Hauptursachen der wachsenden Bürokratielast für Klinikärzte werten (Dtsch Arztebl 2005; 102: A 2297-2301 [Heft 34-35]). Die Autoren fordern, „dass diese Fehlentwicklung sofort gestoppt werden sollte“. Der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) erklärt diese Einschätzungen für sachlich falsch.

Die Unternehmensberatung Rambøll hat im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung ein Gutachten mit Daten und Hintergründen für den Ausstieg von Ärztinnen und Ärzten aus der kurativen ärztlichen Berufstätigkeit in Deutschland vorgelegt und gegen-steuernde Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die dazu befragten Ärztinnen und Ärzte nannten neben zahlreichen anderen Gründen vor allem eine zu hohe Arbeitsbelastung als Ausstiegsgrund bzw. Barriere für den Wiedereinstieg.

Die von den Autoren des Artikels geäußerte Kritik an der Prüfpraxis der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung wird vom Rambøll-Gutachten nicht gedeckt. Eine inhaltliche Begrün-dung für ihre Behauptung liefern die Autoren nicht.

Dr. Claus Krüger, Fachgebietsleiter Stationäre Versorgung – Qualitätssicherung beim Medizi-nischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen wird in einem Leserbrief an das Deutsche Ärzteblatt und die Autoren dazu Stellung beziehen.


 


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