http://www.mds-ev.de/2861.htm
Berlin, 25. August 2008
In Deutschland werden jährlich Hunderttausende Herzschrittmacher, künstliche Gelenke und andere Medizinprodukte implantiert. Obwohl sie in den meisten Fällen wie vorgesehen ihren Dienst versehen, können selbst Jahre später noch Komplikationen auftreten – mit ernsten Folgen für den Patienten.
Systematische Daten über die implantierten Medizinprodukte existieren jedoch nicht.
Eine Methode, um Implantate und ihre Auswirkungen auf die Patienten langfristig zu beobachten, sind Medizinprodukte-Register. Andere Gesundheitssysteme, etwa in den USA oder den skandinavischen Ländern, beziehen produkt- und versorgungsbezogene Daten aus ihren verpflichtenden Medizinprodukte-Registern. Damit werden sinnvolle versorgungspolitische Entscheidungen unterstützt. In Deutschland dagegen existieren – wenn überhaupt – Register nur regional und auf freiwilliger Basis.
Welchen Nutzen haben Medizinprodukte-Register für die Patienten? Was lässt sich aus den Erfahrungen anderer Länder lernen? Und: Wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen, damit Register auch in Deutschland verbindlich eingeführt werden können? Um diese und weitere Fragen soll es bei dem sozialmedizinischen Expertenforum des MDS gehen.
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Pressemitteilung zur Veranstaltung
MDS: Risiken von Medizinprodukten nicht unterschätzen - Register können notwendige Transparenz bringen
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Programm
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Schlottern im Gelenk
Artikel aus der Süddeutschen Zeitung
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